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Mindestlohn-Tour 2007
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Abstimmung

Welche Höhe soll ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland haben?

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  • 7,50 Euro
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Sonntag 30. April 2006

„Der Mindestlohn ist ein Akt vorsorgender Solidarität“ (Frank Bsirske)

Hier einige wichtige Punkte des gemeinsamen Grundsatzreferats „Wir brauchen jetzt einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland!“, das Frank Bsirske und Franz-Josef Möllenberg auf der Mindestlohn-Konferenz in Berlin gehalten haben. Für alle, die gern zur Konferenz gekommen wären, aber nicht konnten.

Warum eigentlich setzen sich Gewerkschaften für einen Mindestlohn ein, wo doch ihre klassische Klientel gar nichts davon hat bzw. zu haben scheint? Die Gewerkschaft NGG – Nahrung-Genuss-Gaststätten - hat im Wirtschaftsbereich keine flächendeckende Kampffähigkeit mehr. In den vielen kleinen Betrieben mit nur drei oder vier Mitarbeitern gibt es keine Betriebsräte. An den Zahlen, die Franz-Josef Möllenberg nennt, wird das Problem überdeutlich: Im Gastgewerbe gibt es 700.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in 210.000 Betriebsstätten. In Ostdeutschland hat fast die Hälfte der Betriebe keine Tarifbindung mehr, in Westdeutschland ein Drittel. Niedriglöhne sind ein Problem in ganz Deutschland, kein ostdeutsches Problem. Und er berichtet von einem Trick mancher Unternehmer: Offiziell werden niedrige Löhne zwischen zwei und drei Euro gezahlt, ein Rest wird bar auf die Hand gegeben. So werden Sozialabgaben und Steuern gespart.

Im Dienstleistungssektor sieht es ähnlich aus. Und Frank Bsirske rechnet vor, dass durch Hartz IV Löhne knapp über drei Euro akzeptiert werden müssen, wenn, wie z.B. in Thüringen, der Tarif im Bewachungsgewerbe bei 4,32 Euro liegt.

Dass NGG und ver.di gegen Niedriglöhne sind, hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Deutschen hilft kein Lohnniveau, mit dem man in Rumänien gut leben kann. Der Lohn muss für ein Leben in Deutschland reichen. Dafür gibt es in Ländern mit niedrigeren Löhnen durchaus Verständnis. Und europäische Nachbarn wie Dänemark, die höhere Löhne haben, beschweren sich zu Recht über Dumpingpreise in Deutschland.

In Westdeutschland ist jeder zehnte, in Ostdeutschland jeder fünfte Beschäftigte von Armutslöhnen betroffen. Das ist eine Entwicklung, die vor zehn, fünfzehn Jahren undenkbar war.

Wird der Mindestlohn Millionen von Arbeitsplätzen kosten? Die beiden Vorsitzenden rufen dazu auf, sich keine Angst einjagen zu lassen. Gerade im Dienstleistungsbereich und im Hotel- und Gaststättengewerbe seien viele Arbeitsplätze nicht ins Ausland zu verlagern. Und die Erfahrung in Großbritannien zeige, dass es nicht zu den zwei Millionen Arbeitsplatzverlusten gekommen ist, die von Arbeitgebern vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns angekündigt wurde. Die Arbeitslosigkeit sei sogar gesunken. Auch in den USA ließen sich in Bundesstaaten mit unterschiedlich hohen Mindestlöhne keine Arbeitsplatzverluste durch höhere Mindestlöhne nachweisen.

Und schließlich gebe es in anderen Bereichen wie Urlaub und Arbeitszeit auch gesetzliche Grenzen, die inzwischen eine Selbstverständlichkeit sind. Sie sind, wie auch der Mindestlohn, kein Angriff auf die Tarifautonomie.

Viele werden sich kaum vorstellen können, dass es in Deutschland einen Tariflohn von 2,89 Euro gibt. Vor allem Frauen und Beschäftigte in prekären Arbeitsverhältnissen treffen die ganz niedrigen Löhne.

Frank Bsirske spricht von der moralischen Verpflichtung der Gewerkschaften für die Betroffenen, die kaum gewerkschaftlich organisiert sind. Man dürfe den Einsatz für sie nicht davon abhängig machen, ob sie später Gewerkschaftsmitglied werden. Man kann es den beiden Gewerkschaften eigentlich nicht genug danken, dass sie sich in dieser Weise für die Schwächsten engagieren.

Die Betroffenen wurden ermutigt, sich nicht zu schämen. Die Scham sei ein großes Problem. Das werde daran deutlich, dass kaum ein Betroffener öffentlich über Armut reden möchte. Und mit der Wildwest-Mentalität auf dem Arbeitsmarkt müsse endlich Schluss sein. Franz- Josef Möllenberg formuliert es krass, aber treffend: Wenn die Politik nicht den Mut hat, den „Sack zuzumachen“, wird es immer schlimmer.

Der 1. Mai solle genutzt werden, um zu diskutieren, zu argumentieren, aber auch um kräftig für die 72626 zu werben. Das ist die Handy-Nummer, unter der jede(r) eine Stimme für den Mindestlohn abgeben kann.

 

· Rubrik: Aktionen
 

Kommentare

 
Klaus G. Weidner · Sonntag 30. April 2006 · 06:51
Wenn ich Arbeitslosigkeit und Niedriglohnsektor zusammenrechne, hängen derzeit rund 1/5 der Deutschen am Tropf der Sozialsysteme und haben kaum Aussicht, dem Leben "am Rade" in absehbarer Zeit zu entkommen. Für diese Zustände muss sich tasächlich so Mancher schämen - aber sicherlich nicht gerade diejenigen, die Opfer der Entwicklung geworden sind...

Eine konkrete Frage habe ich noch: Wie waren die Einstellungen zu gezielten Lohnkostenzuschüssen für Betriebe, die duch einen Mindestlohn tatsächlich in Schwierigkeiten geraten würden? Ich denke da z.B. an kleine Betriebe des Hotel- und Gaststättengewerbes, die oft wirklich haarscharf an der Grenze des Möglichen wirtschaften.
 
anonym · Sonntag 30. April 2006 · 10:32
"Im Gastgewerbe gibt es 700.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in 210.000 Betriebsstätten. ... Gerade im Dienstleistungsbereich und im Hotel- und Gaststättengewerbe seien viele Arbeitsplätze nicht ins Ausland zu verlagern. ... Und mit der Wildwest-Mentalität auf dem Arbeitsmarkt müsse endlich Schluss sein."

Mit anderen Worten: In Kleinbetrieben werden sehr niedrige Löhne gezahlt und diese sollen ohne Rücksicht auf die Lebensfähigkeit der betroffenen Betriebe um einen satten zweistelligen Prozentsatz nach oben geschraubt werden. Da die Arbeitsplätze nicht ins Ausland verlagert werden können, (Hotels und Gaststätten) sei das auch nicht schlimm. Man unterstellt einfach mal, dass die Reisenden weiterhin wie üblich Urlaub machen und nicht nach Bulgarien fliehen, wo es billiger ist, oder weiterhin regelmäßig ins Restaurant gehen. Am Ende werden den Kleinunternehmern dann auch noch Wildwest-Methoden vorgeworfen.

Meines Erachtens ein ziemlich fragwürdiges Konzept.

Kennt Herr Bsirske eigentlich Großkonzerne mit mehr 10.000 Arbeitnehmern, die Löhne unterhalb des gewerkschaftlich geforderten Mindestlohns von 7,50 Euro pro Stunde zahlen? Ich denke, die gibt es nicht, weil die betroffenen Branchen in Deutschland viel zu unrentabel zu betreiben wäre. Hier gibt in erster Linie sehr sehr viele Kleinbetriebe, die so wenig zahlen müssen, wenn Sie überleben wollen, weil ihnen sonst die Kunden in die Konsumverweigerung flüchten. Die Gewerkschaften malen jedoch immer das Gespenst des großen bösen Unternehmers an die Wand und beachten die Nöte eines Großteils der kleinen Unternehmen zu wenig.

Zu allererst ist ein Mentalitätswechsel in der Bevölkerung notwendig! Weg von: "Geiz ist geil!" und "Ich bin doch nicht blöd!", hin zu bewußterem Konsum. Vielleicht hilft der Einstieg mit einem geringen Mindestlohn von 5,50 Euro und die jährliche, schrittweise Steigerung, um den Menschen im Lande diesen notwendigen Mentalitätswechsel über die Jahre zu erleichtern.
 
F. Bohn · Sonntag 30. April 2006 · 13:44
@ anonym
Sie argumentieren Ihre neoliberalen Ansichten nach dem Motto: If you can´t convince them, confuse them." Hauptsache, mir geht es gut. Was gehen mich die Besucher der Armenküchen an, was gehen mich die, die sich auf Grund der Arbeitslosigkeit aufgegeben haben, an? Meinen Sie nicht, dass Ihre Haltung verletzend ist?
 
Harald Fennel · Sonntag 30. April 2006 · 14:23
Ob "Herr Bsirske" einen Großkonzern mit Löhnen unter 7,50€ kennt,weiß ich nicht,aber wie wär's denn mit der Deutschen Post AG,die Zusteller zum Bruttomonatslohn von 1200€ beschäftigt für 40 Stunden/Woche (173 Stunden im Monat),das bedeutet einen Stundenlohn von 6,94€?
Oder die Firma Exel-Logistics,zwischenzeitlich von der Post gekauft,am Standort Kassel ca.1000 Mitarbeiter,davon gut 800 zu einem nicht tarifgebundenen Stundenlohn von 5,11€?
Macht bei 19 Wochenarbeitsstunden knapp 400€ im Monat!
Wie hat es Franklin D.Roosevelt,US-Präsident,im Juni 1933 bei der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes in den USA treffend formuliert:"Unternehmen,deren Existenz lediglich davon abhängt,
ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen,sollen in diesem Land kein Recht mehr haben,weiter ihre Geschäfte zu betreiben.Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzminimum-ich meine Löhne,die ein anständiges Leben ermöglichen."
Sollte diese Maxime nicht auch bei uns in Deutschland,ja in Europa,besser noch weltweit gelten?Wenn in 18 von 25 EU-Staaten der gesetzliche Mindestlohn gilt,wenn nach Einführung in Großbritannien (1999)die Arbeitslosenzahl sich halbiert hat,was um alles in der Welt sollte uns als Exportweltmeister von der Einführung des gesetzlichen Milos von 7,50 € noch in diesem Jahr abhalten?Nichts,aber auch gar nichts!!
Harald Fennel,Kassel
 
Jens · Sonntag 30. April 2006 · 16:36
zu Harald Fennel · Sonntag 30. April 2006 · 14:23

Das niedrige Lohngefüge betrifft nicht nur die Postzusteller, sondern auch die Kraftfahrer die für die Post fahren(Subunternehmen). Dabei ist es unerheblich ob es sich um den Fahrer eines LKW im Nahverkehrbereich oder eines Wechselbrückenzuges handelt. Das gleiche trifft auch für die DHL, und andere Logistikunternehmen zu. Andererseits werden solche Aktionen gestartet wie "jeder Haushalt darf ein kostenloses Paket im Inland , zum 10-jährigen Bestehen der DHL, versenden."(Diese Aktion fand am 25.Februar 05 statt). Selbst Kunden der Post AG haben diese Aktion als "absolut bescheuert" kommentiert. Der Mehraufwand durch diese Aktion wurde natürlich nicht honoriert.

Anderes Beispiel:
Fahrer und Begleitpersonen von Fahrdiensten, z.B. für Behinderte, erhalten, wenn es hoch kommt, € 5,-/h. Kann ich auch verstehen, daß sie nicht mehr erhalten können, denn sie stehen in unmittelbarer Konkurrenz zu
Vereinen wie 'Lebenshilfe, 'Volkssolidarität'und anderen. Die Vereine haben nur den Vorteil, daß sie Zivildienstleistende beschäftigen dürfen, welche ihre Bezüge meines erachtens vom Bund erhalten. Auch in dieser Branche ist es dringend notwendig den ges.MiLo einzuführen, damit der Lohnabwärtstrend endlich gestoppt wird und auf Basis eines einheitlichen Lohnes für alle Unternehmen oder Vereine Fahrdienstleistungen angeboten werden können.


 
anonym · Sonntag 30. April 2006 · 17:39
@F. Bohn
"Sie argumentieren Ihre neoliberalen Ansichten nach dem Motto: If you can´t convince them, confuse them."

Nun, von wenig Vorliebe für einen Mindestlohn, über 4,75 Euro pro Stunde habe ich mich ja immerhin auf 5,50 Euro pro Stunde und einen Stufenplan bis 2012 (7,5 Euro) entwickelt. Von 5,50 Euro werde ich aber nicht mehr abweichen. Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, ist von den Befürworten der Gegenposition bisher auch noch kein Entgegenkommen erkennbar.

Abgesehen davon verschleiert doch jeder Verhandlungspartner seine eingentliche Position, um im Endeffekt das (versteckte) wahre Ziel zu erreichen. Wenn die Gewerkschaften 7,50 Euro die Stunde wollen, dann wird dies nicht das eigentliche Ziel (siehe Tarifverhandlungen) sein, sondern zunächst einmal die Installation eines Mindestlohns (vielleicht zu 6,00 - 6,50 Euro) überhaupt. Hier hätten die Gewerkschaften dann für die nächsten Jahre eine neue Plattform, um Aufmerksamkeit und eventuell Erfolge zu erzielen.

"Meinen Sie nicht, dass Ihre Haltung verletzend ist?"

Ich denke nicht, dass meine Meinung verletzend ist. In einer freiheitlichen Demokratie gibt es immer eine Vielzahl verschiedener Meinungen und nur wenn man seine Meinung kundtut, kann sie wahrgenommen werden. Damit sollte man umgehen können.
 
F. Bohn · Sonntag 30. April 2006 · 20:44
@ anonym
"Ich denke nicht, dass meine Meinung verletzend ist. In einer freiheitlichen Demokratie gibt es immer eine Vielzahl verschiedener Meinungen und nur wenn man seine Meinung kundtut, kann sie wahrgenommen werden. Damit sollte man umgehen können."

Nein! Nicht, wenn Millionen von Menschen betroffen sind. Elend sollte in Deutschland mit allen Kräften vermieden werden!!!
 
F. Bohn · Sonntag 30. April 2006 · 20:44
@ anonym
"Ich denke nicht, dass meine Meinung verletzend ist. In einer freiheitlichen Demokratie gibt es immer eine Vielzahl verschiedener Meinungen und nur wenn man seine Meinung kundtut, kann sie wahrgenommen werden. Damit sollte man umgehen können."

Nein! Nicht, wenn Millionen von Menschen betroffen sind. Elend sollte in Deutschland mit allen Kräften vermieden werden!!!
 
Marc · Montag 1. Mai 2006 · 01:34
Nein? Nicht? Der Zweck heiligt also die Mittel? Die Redefreiheit und das demokratische Prinzip soll nur solange währen, wie sie damit einverstanden sind?

Nein, Herr Bohn, wir sind das Volk, und das Volk hat die jetztige Zusammenstellung gewählt. Das was passieren wird, das was in zähen Verhandlungen zwischen CDU und SPD errungen wird, dass ist es, was wir, das Volk wollen. Da muss man nicht mit Gewalt oder mit Redeverbot nachhelfen. Solche Mittel haben uns vor 70 Jahren schon ins Elend gestürzt.
 
anonym · Montag 1. Mai 2006 · 08:08
@F. Bohn
"Nicht, wenn Millionen von Menschen betroffen sind. Elend sollte in Deutschland mit allen Kräften vermieden werden!!!"

Genau, und deshalb sollte der Mindestlohn, wenn er denn kommt, auf einem niedrigen Niveau (5,50 Euro) starten und behutsam angehoben werden. Die sonst (7,50 Euro sofort) stattfindende Schocktherapie, würde ein Teil der Wirtschaft nicht verkraften und zahlreiche Menschen ins Elend stürzen. Die Mitte April veröffentlichte Studie des DIW zum Thema Mindestlohn untermauert diese Sichtweise.

Dass die Gewerkschaft das anders sieht und mit einer eigenen ökonometrischen Schätzung (+ 70.000 Arbeitsplätze) begründet, ist ihr gutes Recht. (Mit anderen Zeitreihen und Annahmen käme man vermutlich auch auf + 100.000 oder - 300.000 Arbeitsplätze. :-) )

Welche Meinung später im Ergebnis mehr Gewicht haben wird, sollte allein auf politischem Wege ermittelt.
 
F. Bohn · Montag 1. Mai 2006 · 16:40
@ Marc
@ anonym
Hier geht es nicht um irrsinige Meinungen, die natürlich jeder verkünden kann. Hier geht es um das Dasein von millionen von Menschen. Und wenn einer Armut propagiert, handelt er einfach unmoralisch.
 
anonym · Montag 1. Mai 2006 · 17:03
@F. Bohn

Nun, was Sie irrsinnig nennen, nenne ich vernünftig. Wir haben halt zwei diametral verschiedene Vorstellungen von der Welt der Wirtschaft.

Wenn Sie meine Sichtweise etwas besser verstehen möchten, dann empfehle ich Ihnen den nachfolgenden Link, den ich den letzten Tagen zufällig gefunden habe:

Ein Gedicht und die moderne Ökonomie („Der unzufriedene Bienenstock“ von Bernard Mandeville) http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/318/50268/print.html
 
Clausewitz · Montag 1. Mai 2006 · 18:54
@ F. Bohn
Ich finde man sollte einen Gang runterschalten. Jemandem der eine andere Meinung hat Unmoral, Dummheit oder überhaupt das Recht auf eine abweichende Meinung zu- bzw. abzusprechen halte ich für sehr heikel.
In diesem Land fehlt immer noch eine Streitkultur. Wenn man keine Argumente mehr hat verschanzt man sich im Moralischen anstatt sich weiterhin um eine objektive Auseinandersetzung zu kümmern.

Wie im Endeffekt der Mindestlohn aussehen wird, darüber kann man streiten. Das er aber notwendig ist, ist unbestritten. Nun sollte man aber auch nicht zu hohe Erwartungen daran knüpfen. Es wird nicht die eine Reform geben die auf einen Schlag alles in diesem Land ändert. In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen 1.Mai
 
Kommentare
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Ja bitte 8,50 € Brutto die std. und man müste nicht wie ich Momentan mit 5,74 € Brutto arbeiten. weiter...

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