Die Initiative Mindestlohn geht neue Wege bei der Durchsetzung ihrer Forderungen. Zum ersten Mal findet eine von Gewerkschaften organisierte Demonstration auch im Second Life statt.
Am 3. Juli 2007 demonstriert die gemeinsame „Initiative Mindestlohn“ der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zeitgleich in Berlin sowohl „real“ am Potsdamer Platz als auch am Alexanderplatz, genauer: am virtuellen Alexanderplatz im „newBERLIN“ des Computer-Paralelluniversums „Second Life“.
Bereits in den letzten Tagen wurde die Ausstellung „Arm trotz Arbeit“ an den Großflächen im virtuellen Bahnhof Alexanderplatz installiert, den man im „Second Life“ in originalgetreuer Nachbildung im Gebiet des „newBERLIN“ finden kann. Auch der Ausstellungscontainer, der zeitgleich im „ersten“ Leben auf dem Potsdamer Platz platziert wird, ist virtuell vor dem digitalen Bahnhofsgebäude am Alexanderplatz aufgestellt. Die Gewerkschaften wollen mit der Demonstration im „Second Life“ eine neue Beteiligungsmöglichkeit für diejenigen schaffen, denen eine Teilnahme im realen Leben vor Ort nicht möglich ist: Die Initiative Mindestlohn hat dazu die virtuellen Stellvertreter der Second-Life-Nutzerinnen und –Nutzer, sogenannte Avatare eingeladen, sich bei der Online-Demo mit der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland solidarisch zu erklären.
Mehr Informationen zur Ausstellung:
www.mindestlohn.de/ausstellung












