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Mindestlohn-Tour 2007
ARM TROTZ ARBEIT
Die Sendung zur Arbeit
Abstimmung

Welche Höhe soll ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland haben?

  • 6,00 Euro
  • 7,50 Euro
  • 9,00 Euro
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Politik

 
Freitag 18. April 2008

Im Bundestag notiert: Ein-Euro-Jobs

Heute im Bundestag meldet:

„Berlin: (hib/MPI) Die Fraktion Die Linke nimmt die Ein-Euro-Jobs für Empfänger des Arbeitslosengeldes II (Alg II) unter die Lupe. In einer Kleinen Anfrage (16/8687) erkundigen sich die Abgeordneten, wie die Bundesregierung eine Wirkungsanalyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur vom Februar 2008 bewertet, wonach die Zusatzjobs als arbeitsmarktpolitisches Instrument weitgehend wirkungslos seien.“

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Politik
 
Freitag 4. April 2008

Sozialdemokraten streben nach EuGH-Urteil Gesetzesänderung an

dpa meldet:

„Brüssel (dpa) - Die Sozialdemokraten im Europa-Parlament haben eine Verbesserung des europäischen Arbeitsrechts gefordert. Sie reagierten damit auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 3. April 2008, das eine Kopplung öffentlicher Bauaufträge an speziell festgelegte Mindestlöhne verbietet. Das Urteil zeige, ‚dass wir dringend eine Verbesserung der europäischen Gesetze zum Sozialen Europa brauchen‘, sagte Fraktionschef Martin Schulz (SPD) in Brüssel.

Die Grünen-Abgeordnete Elisabeth Schroedter zeigte sich enttäuscht darüber, dass der EuGH in seinem Urteil über das niedersächsische Vergabegesetz nicht der Empfehlung von Generalanwalt Yves Bot gefolgt sei. Bot habe keinen Widerspruch zwischen der Tarifbindungsklausel des Gesetzes und der EU-Entsenderichtlinie gesehen. ‚Er hat auch dafür plädiert, dass höhere Tarifverträge, wenn sie für alle Bieter gleichermaßen gelten, im Sinne des Schutzes der Arbeitnehmer rechtmäßig und damit auch für alle Bieter gleichermaßen gerechtfertigt sind‘, erklärte Schroedter, die im Europa-Parlament für die Entsenderichtlinie zuständig ist.

Die FDP lobte das Urteil der Luxemburger EU-Richter, weil es den Wettbewerb stärke. Die Abgeordnete Sahra Wagenknecht von der Linken nannte die EuGH-Entscheidung hingegen skandalös. ‚Mit diesem Urteil wird Sozialdumping in ganz Europa Vorschub geleistet‘, erklärte Wagenknecht. ‚Um die schlimmsten Folgen des Urteil auf nationaler Ebene abwenden zu können, bleibt nur eins: Auch im Baugewerbe und in anderen Branchen müssen Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden‘, meinte die Sozialistin.

Die obersten EU-Richter hatten ihre Entscheidung damit begründet, dass die niedersächsische Lohn-Vorgabe nicht nach den Vorschriften der EU-Richtlinie festgelegt worden sei. Der Tarifvertrag sei nicht für allgemein verbindlich erklärt worden und er gelte nur für öffentliche Aufträge, nicht aber für private Bauvorhaben. Das Land hätte Unternehmen aus anderen EU-Staaten bestimmte Mindestlöhne nur vorschreiben dürfen, wenn der Bautarif für alle gelten würde.“

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Politik
 
Mittwoch 12. März 2008

Im Bundestag notiert: Mindestlohnvorschriften

Heute im Bundestag berichtet:

„Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Deutsche Post AG im Inland die einschlägigen Mindestlohnvorschriften befolgt. Über im Ausland gezahlte Löhne der Deutschen Post AG und ihrer Beteiligungsgesellschaften lägen keine Erkenntnisse vor, heißt es in ihrer Antwort (16/8337) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/8141). Es gebe keinen Anlass daran zu zweifeln, dass die Deutsche Post AG im Ausland die jeweils dort geltenden Vorschriften befolgt, so die Regierung. Die Linke hatte sich auf Berichte berufen, wonach bei Tochterfirmen der Deutschen Post AG Löhne gezahlt würden, die weit unter dem in Deutschland geltenden Mindestlohn für Briefträger lägen.

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Politik
 
Montag 10. März 2008

Verwaltungsgericht irrt

ver.di meldet:

„Als ‚völlig unverständlich‘ bezeichnete die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Berlin zum Postmindestlohn. Damit werde der Versuch gestartet, das Arbeitnehmer-Entsendegesetz wertlos zu machen und die entsprechende Entscheidung des Bundestages auszuhebeln.

‚Mit Hilfe der Pseudogewerkschaft GNBZ wollen Teile der neuen Briefdienstleister den gesetzlichen Mindestlohn unterlaufen. Und das Verwaltungsgericht Berlin leistet dabei Schützenhilfe, indem es daraus ein Kavaliersdelikt macht‘, kritisierte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis das Urteil. Das Verwaltungsgericht habe damit die Axt an alle Mindestlohnverordnungen gelegt.

ver.di erwarte allerdings, dass diese Entscheidung vor dem Oberverwaltungsgericht keinen Bestand hat.“

Darum ist es auch richtig, dass das Arbeitsministerium sofort Berufung eingelegt hat.

Meldung des Arbeitsministeriums

Meldung des Verwaltungsgerichts

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Politik
 

Freitag 7. März 2008

Im Bundestag notiert: Projekt "Kunststimmen gegen die Armut"

Heute im Bundestag berichtet:

„Berlin: (hib/SKE) Das Projekt ‚Kunststimmen gegen die Armut‘ thematisiert die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (16/8298). Die Abgeordneten wollen unter anderem wissen, wie die Bundesregierung mit den Werken umgehen will. „

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Politik
 
Montag 25. Februar 2008

"Finanzkontrolle Schwarzarbeit" verfügt über 6.464 Mitarbeiter

Heute im Bundestag meldet: „Berlin: (hib/VOM) Der Arbeitsbereich ‚Finanzkontrolle Schwarzarbeit‘ in der Zollverwaltung verfügt im diesem Haushaltsjahr über 6.600 Planstellen, von denen 6.464 tatsächlich besetzt sind. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16/8156) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/7946) hervor. Im Jahr 2006 habe die Zollverwaltung 28.443 Prüfungen bei Arbeitgebern im Baugewerbe vorgenommen. Die Statistik für 2007 liege noch nicht vor, heißt es weiter. Die Zahl der geprüften Baustellen wird im gleichen Jahr mit 51.286 angegeben. Das Bundesfinanzministerium berichte dem Deutschen Bundestag und der Öffentlichkeit jährlich ausführlich über die Arbeitsergebnisse der ‚Finanzkontrolle Schwarzarbeit‘, so die Regierung.“

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Politik
 
Donnerstag 21. Februar 2008

Im Bundestag notiert: Mindestlöhne bei der Deutschen Post AG

Heute im Bundestag berichtet:

„Berlin: (hib/VOM) Die Linke will in einer Kleinen Anfrage (16/8141) von der Bundesregierung erfahren, ob Mindestlöhne bei der Deutschen Post AG, speziell in Beteiligungsgesellschaften in Großbritannien und in den Niederlanden, gezahlt werden. In einer Kleinen Anfrage (16/8141) will die Fraktion zudem erfahren, was die Regierung unternommen hat, um Informationen über die Zahlung ‚auskömmlicher‘ Löhne in allen Sparten der Deutschen Post AG zu erhalten.“

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Politik
 
Kommentare
Alexander
09. September 12:40

Gesetzlicher Mindestlohn Ich bin für den Gesetzlichen Mindestlohn. Denn ich arbeite momentan fürweiter...

Felicitas
31. August 22:43

Die Zeiten ändern sich und die Meinungen offenbar auch! Erfreulich! Hoffentlich versandet das Thema weiter...

Martin Kolbe
18. August 21:34

ich bin Gehörlose und Behinderten (links Schulter problem seit 2011 unfall in Haus)ich habe Holzbearweiter...

jermaine
17. August 18:54

Sehr toole Aktion. Ich bin selbst seit geraumer Zeit Leiharbeitnehmer und merke langsam immer ...weiter...

Alexander
15. August 10:19

Ja bitte 8,50 € Brutto die std. und man müste nicht wie ich Momentan mit 5,74 € Brutto arbeiten. weiter...

Carola
10. August 12:43

Ich bin als Berufseinstiegsbegleiter tätig es wurde gesagt das ab 01.08.2011 der Mindestlohn 2075,weiter...

Kommentar zu:
Leo Mahr
03. August 21:33

Den Diskussionen über Mindestlöhne, Minijobs, Scheinselbständigkeit, Missbrauch der legalen Zeitarbeweiter...

Marco Schäfer
03. August 20:55

Hallo, ich bin eigentlich gerade auf der Suche wegen den Mindestlohn. Naja wie ich hier entnehmen ...weiter...

Kommentar zu:
Henrike D.
27. Juli 14:55

Eine ganz traurige Entwicklung. In den USA ist dieses Vorgehen ja leider auch normal. Ich kannte ...weiter...

Günther Schulz
20. Juli 12:51

Schade, das ich diesen Beitrag erst jetzt sehe. Ich war letztes Jahr auf Föhr und denke gerne daran weiter...