„Berlin: (hib/HLE) Pflegeanbieter, die ihren Beschäftigten nicht die ortsübliche Vergütung bezahlen, sollen von der Zulassung durch Versorgungsvertrag ausgeschlossen werden. Damit solle ein massiver Qualitätsverlust in Pflegeinrichtungen verhindert werden, schreibt die Bundesregierung in der Antwort (16/10470) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/10260). Außerdem werde die Erweiterung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf diesen Bereich geprüft. Eine leistungsgerechte Vergütung der Mitarbeiter in der Altenpflege sei eine wichtige Voraussetzung zur Sicherung der Pflegequalität. ‚Auch ist allgemein bekannt, dass das Lohnniveau zu den wichtigen Indikatoren für die Attraktivität und den gesellschaftlichen Stellenwert eines Berufsfeldes gehört‘, betont die Bundesregierung. Das Berufsfeld der Altenpflege müsse aufgewertet werden.“
Aus eigener Anschauung weiß ich, wie schwer die Ausübung des Berufs des Altenpflegers ist. Ausgerechnet die überdurchschittlich egagierten Arbeitnehmer in sozialen Berufen werden stark unterdurchnittlich bezahlt. Die lange Ausbildung und die aufopferungsvolle Arbeit stehen in keinem Verhältnis zur Bezahlung.
kapitalistenwolf · Samstag 8. November 2008 · 14:50
Die unzureichende Bezahlung der Altenpfleger scheint, meiner Ansicht nach, auch eine der Ursachen für den Pflegenotstand in den Pflegeeinrichtungen zu sein.
Mitarbeiter, welche Kommandos brüllend, durch die Pflegeinrichtungen laufen und für die zu pflegenden Personen keine Zeit haben.
Shiggi · Freitag 23. Januar 2009 · 14:40
Ich bin sprachlos wenn ich an die Bezahlung denke. Da kommt natürlich nichts gescheites an qualifiziertem Personal nach !
Eigener Kommentar
Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar erst nach Freischaltung durch die Redaktion sichtbar wird.