„ver.di dringt nun auch auf einen Mindestlohn für Pflegekräfte. Vorstandsmitglied Paschke sagte dem Tagesspiegel (6. Dezember 2007), für Anfang Januar sei dafür ein Treffen mit den Arbeitgebern geplant. Das Interesse für Mindestlöhne komme auch von den Wohlfahrtsverbänden, die sich zunehmend einem ruinösen Wettbewerb ausgesetzt sähen. So zahlten private Anbieter ambulant tätigen Pflegekräften in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen Stundenlöhne von gerade mal vier Euro.
Die Union signalisierte Zustimmung. Wenn man einen Tariflohn vereinbaren und diesen dann für allgemeinverbindlich erklären könne, wäre das „eine gute Sache“, sagte der CDU-Pflegeexperte Zylajew der Zeitung und fügte hinzu: ‚In der Pflege darf der Wettbewerb nicht über Löhne gehen.‘“ (ddp)









