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Mindestlohn-Tour 2007
ARM TROTZ ARBEIT
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Die Sendung zur Arbeit
Abstimmung

Welche Höhe soll ein gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland haben?

  • 6,00 Euro
  • 7,50 Euro
  • 9,00 Euro
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Meinungen

 

Mittwoch 4. August 2010

NGG Fernsehtipp: Mies bezahlt und ohne Rechte - Ausbeutung trotz Aufschwung?

DONNERSTAG, 5.8.2010 UM 22.15 UHR IM ZDF:

Gäste:
Michael Fuchs (CDU), stellvertretender Unions-Fraktionschef im Bundestag
Oskar Lafontaine (Die Linke), Fraktionsvorsitzender im saarländischen Landtag, ehemaliger Parteivorsitzender
Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Helmut Naujoks, Rechtsanwalt für Arbeitgeberinteressen, Autor - u.a. „Schwarzbuch Betriebsrat“
Marie-Christin Ostermann, Bundesvorsitzende des Verbandes DIE JUNGEN UNTERNEHMER (BJU) und geschäftsführende Gesellschafterin Lebensmittelgroßhandel Rullko GmbH & Co. KG

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Meinungen
 
Samstag 13. März 2010

Es kommt Bewegung in die Sache

Sicher werden die Strateginnen und Strategen in den Parteizentralen und im KanzlerInnenamt dem Zeitpunkt nachtrauern, an dem sie einen gesetzlichen Mindestlohn längst hätten vereinbaren können.

Vorbei ist vorbei.

Weil manche Strategie nicht mehr aufgeht, kommen jetzt immer mehr Unternehmer und Unternehmerverbände um die Ecke und fordern Mindestlöhne. Gut so.

Aber, viele Mindestöhne beseitigen nicht das Problem. Da, wo die Gewerkschaften keine Tarifvertragspartner haben, da hilft nur ein gesetzlicher Mindestlohn.

Und hier geht es zum Handelsblatt. Dort macht sich von Dietrich Creutzburg wiedermal verdient um den Mindestlohn.

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Meinungen
 
Mittwoch 4. November 2009

Hannack: FDP plant Kahlschlag bei den Renten

ver.di meldet:

„ver.di lehnt die Rentenpläne der FDP strikt ab: ‚Die Rente ab 60 nach liberaler Lesart bedeutet Altersarmut per Gesetz‘, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Elke Hannack am 4. November 2009.

Die FDP hatte angekündigt, ein ‚neues Angebot für den Übergang von Arbeit zur Rente‘ schaffen zu wollen. Danach sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer künftig bereits ab 60 Jahren die Möglichkeit erhalten, sich für eine Teil- oder Vollrente zu entscheiden. Entstehende Einkommenslücken sollen die Rentner den FDP-Plänen zufolge mit Nebenjobs schließen.

‚Damit droht ein Rentenkahlschlag in dramatischen Ausmaßen‘, warnte Hannack. So komme etwa eine heute 45-jährige Frau, die nach bisherigem Recht mit 67 Jahren beispielsweise 1.000 Euro Rente zu erwarten hätte, bei einem Renteneintritt mit 60 Jahren nach einer Zwangskürzung um 450 Euro auf nur noch 550 Euro monatlich. Dies resultiere aus Abschlägen wegen des vorgezogenen Renteneintritts im Volumen von rund 25 Prozent sowie sieben Jahren weniger Beitragsleistung.

Gleichzeitig werde durch die liberalen Rentenpläne der Druck auf viele Beschäftigte drastisch zunehmen, mit dem Arbeitgeber eine Ausstiegsregelung zu vereinbaren. ‚Viele Arbeitgeber könnten motiviert sein, ältere Beschäftigte in die Teilrente zu zwingen, um so Kosten zu sparen‘, sagte Hannack. Selbst wenn dann eine kleine Abfindung gezahlt würde, lasse sich der Rentenverlust nie wieder ausgleichen. ‚Die Grundsicherung wäre für diese Menschen unvermeidlich.‘

Anstatt die Menschen in die Altersarmut zu treiben, müssten die Arbeitgeber begreifen, dass dem drohenden Fachkräftemangel nur mit einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen für ältere Beschäftigte begegnet werden könne, betonte Hannack.“

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Meinungen
 
Montag 28. September 2009

Gewerkschaft NGG warnt vor sozialem Kahlschlag

Die NGG meldet:

„‚Wir arbeiten mit jeder demokratischen Regierung zusammen und wir fordern, dass auch unter einer schwarz-gelben Koalition kein sozialer Kahlschlag stattfindet. Gerade in der Wirtschaftskrise zeigt sich, wie wichtig die Mitbestimmung der Betriebsräte und die Wahrung der Arbeitnehmerrechte sind. Wir brauchen keine weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes oder gar eine Lockerung des Kündigungsschutzes.‘ Das hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), am Tag nach der Bundestagswahl erklärt.

‚Wenn jemand Hand anlegt an Arbeitnehmerrechte, wird er damit auf den erbitterten Widerstand der Gewerkschaften stoßen‘, so der NGG-Chef weiter. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe zugesagt, das Soziale nicht aus den Augen zu verlieren und die Arbeitnehmerrechte weiterhin zu sichern. Hieran müsse sie sich halten – ungeachtet der Forderungen der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände und der FDP.

‚Was wir jetzt brauchen, um eine Finanzmarktkrise in der Zukunft zu verhindern‘, so Möllenberg, ‚ist eine strengere Regulierung der Finanzmärkte. Die Kosten der Krise dürfen nicht einseitig den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufgebürdet werden. Sie tragen schon jetzt mit Lohneinbußen durch Kurzarbeit und Arbeitsplatzverlust einen erheblichen Teil der Krisenkosten.‘

Auch vor einer Heraufsetzung des ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel könne NGG nur warnen, denn letztlich würden auch hier wieder die Geringverdienerinnen und Geringverdiener, die schon jetzt einen großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, die Leidtragenden sein.

Seine Gewerkschaft, so der NGG-Vorsitzende Möllenberg, werde auch weiterhin für soziale Gerechtigkeit und die Einführung eines dringend erforderlichen Mindestlohns von zunächst 7,50 Euro pro Stunde kämpfen: ‚Ein gesetzlicher Mindestlohn ist nötiger denn je. Die wachsende Zahl derer, die für Niedriglöhne arbeiten und ihren kärglichen Lohn mit staatlicher Hilfe aufstocken müssen, belegt dies deutlich.‘“

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Meinungen
 

Freitag 25. September 2009

Auch eine Aussage

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Meinungen
 
Freitag 18. September 2009

Ein Professor: Hohes Grundeinkommen verringert den Anreiz zu arbeiten

In einem Artikel für Spiegel Online schreibt Thomas Straubhaar ist Professor für Volkswirtschaft an der Universität Hamburg und Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI):

„Hohes Grundeinkommen und hohe Steuersätze verringern den Anreiz zu arbeiten.“

Klar, dass sieht man jeden Tag vor dem Kaffee Einstein in Berlin. Da sitzen schon ganz früh Leute, die keinen Anreiz mehr zum Arbeiten haben.

Der Professor schreibt weiter: „Niedriges Grundeinkommen und niedrige Steuersätze verstärken den Anreiz zu arbeiten.“

Genau, darum haben Niedriglöhner auch mehrere Jobs.

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Meinungen
 
Freitag 18. September 2009

CDA-Laumann kritisiert CDU-Merkel

Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) hat laut staat.de „pauschale Aussage” der Bundeskanzlerin zum Mindestlohn kritisiert. „Die Bundeskanzlerin meinte im TV-Duell, dass ein ‚einheitlicher, flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn‘ Arbeitsplätze kosten würde. Nach Aussage Laumann gebe es sowohl Studien, die den Mindestlohn als positiv bewerten und welche die ihn eher negativ betrachten“, schreibt staat.de.

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Meinungen
 
Kommentare
Kommentar zu:
Vom Lohn leben
Carmen
19. Mai 15:41

Mindestlohn hin oder her solang wie in China Leute für unter einem Dollar arbeiten wird sich hier niweiter...

Simon
26. April 08:48

Muss ich dem guten Herr Möllenberg absolut zustimmen. Was bringt es Arbeit zu haben, wenn man davon weiter...

Gerhard Stöcker
31. März 05:30

Ich sehe das auch so. Wer Geld verdient, kann auch Geld ausgeben, was ganz wichtig ist für unsere Koweiter...

Gerhard Stöcker
31. März 05:14

Liebe Leser und Leserinnen, seit langem hören wir die Diskusion über Mindestlöhne. Ich bin zwar aweiter...

Kommentar zu:
Vom Lohn leben
Sina K.
18. März 22:28

Wir waren traurig darüber, dass nun auch der Postmindestlohn weg ist :-(weiter...

Michael
25. Februar 20:54

Alle die Politiker in Deutschland werden möchten, sollten 2 Jahre von Hartz IV leben. Dafür müsste eweiter...

Michaela Weimar
10. Februar 19:01

Mein Sohn verdient als Fachhandelspacker seit 10 Jahren für 50 Stunden Woche 800 Brutto.Ich hätte diweiter...

ingo
06. Februar 02:21

Zuerst ein mal ich finde es richtig dass ein Mindestlohn für alle gefordert wird. Leider kommt erweiter...

Andre günther
28. Januar 12:12

war geil in berlin bin der fahrer des ersten Lkw Schöne grüße Habt ihr noch ein vid?weiter...