„Arbeit muss sich lohnen“, heißt es. Und: „Jeder muss von seiner Hände Arbeit leben können.“ Aber in der Realität bekommen viele Menschen Löhne, mit denen sie das Existenzminimum für sich und ihre Familien gar nicht mehr sichern können. Die Forderung nach Mindestlöhnen, wie sie in den meisten europäischen Ländern bereits üblich sind, liegt da nahe. Für einige Branchen wurden sie auch bereits festgelegt. Würden diese Beispiele Schule machen, so die Hoffnung, könnten viele deutsche Unternehmen im Wettbewerb sogar besser bestehen. Zudem würden die öffentlichen Kassen, die bei zu niedrigen Einkommen einspringen müssen, entlastet Kritiker befürchten dagegen, dass die Einführung von Mindestlöhnen zum Verlust von Arbeitsplätzen führen würde. Lieber subventionierte Jobs als gar keine?
Unter der Leitung von Isabella Schmid diskutieren am Dienstag, 4. März, um 20.15 Uhr (Wiederholung am Mittwoch, 5. März, um 13 Uhr) auf BR-alpha:
Hans Schaidinger, OB Regensburg, Vorsitzender Bayer. Städtetag,
Josef Falbisoner, Landesbezirksleiter ver.di Bayern
Hermann Sturm, Präsident der Union Mittelständischer Unternehmer,
Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Institutes für Wirtschaftsforschung.








