Mindestlohn: So kurz vor dem nächsten Koalitionsgipfel am 18. Juni werden wieder einige Säue durch das Dorf getrieben.
So schreibt Focus online: „Union schnürt Kompromisspaket für SPD
Im Koalitionsstreit um einen Mindestlohn plant die Union angeblich ein ‚letztes Kompromisspaket‘ für die SPD. Das Angebot kommt den Forderungen von Arbeitsminister Müntefering entgegen, die SPD findet es angeblich interessant.“
So, so.
Auf die Äußerungen des Müllermeisters Glos - muss man eigentlich nicht mehr eingehen. Er meint laut Focus, dass Mindestlöhne eine „gewaltige Kontrollbürokratie“ nötig machten.
Das stimmt nur bezogen auf branchenbezogene, regionalisierte Mindestlöhne. Die wollen wir nicht.
Ein flächendeckender Mindestlohn von 7,50 Euro in der Stunde bedarf keiner Bürokratie, da er klar benannt ist und überall gilt. Zum Focus
Und die FAZ meint „Beck macht Mindestlohn-Einigung fast unmöglich“. In dem Artikel wird der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Kauder zitiert: „Man müsse beim Thema Mindestlohn ‚die Ideologie und die Ökonomie auseinander halten‘.“ Das hat Kauder dem Sender n-tv gesagt.
Richtig, Herr Kauder, lassen sie dir Ideologie mal weg und schauen sich die Tatsachen an. Denn ihre Aussage: „Es ist unbestritten, dass ein flächendeckender Mindestlohn mehr Arbeitsplätze vernicht, als er schafft.“ Diese Aussage ist falsch. Es wird energisch bestritten.
Und es gibt sogar eine Studie dazu.









