
Bernd Steinmann schrieb am Freitag 5. Oktober 2007 zum Thema Meinungen:
Karin sagt, der Hilmar hat schwer zugeschlagen. Na, da lese ich mal.
Weit zurück in die Geschichte greift Hilmar Höhn in seinem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung vom 29. September. (Er leitet das Berliner Büro der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie(IGBCE). Zuvor war er bis Ende des Jahres 2006 Sprecher des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer.)
Höhn schreibt: "Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist geprägt von großen Siegen und schweren Niederlagen. Sie reicht zurück bis zu den streikenden Nekropolenarbeitern in Theben 1155 v. Chr., über die ausgesperrten Breslauer Gürtler 1329, sie erzählt von der Niederlage der Textilarbeiter von Crimmitschau 1903, dem Erfolg der IG Metall von 1984 im Konflikt um die 35-Stunden-Woche, und so weiter."
Hat denn seine Gewerkschaft keine Erfolge?
Höhn endet: "Auch in den bittersten Zeiten galt: Gewerkschaften haben hierzulande nicht beim Gesetzgeber um einen Mindestlohn gebeten."
Mann, ein großer Satz. Was will uns der Artikel-Schreiber sagen? Da ist ihm einiges durcheinander geraten. Ich hatte mehr erwartet.
Zum Artikel [http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/meinung/663/135402/?page=2#readcomment]
URL des Textes: http://blog.mindestlohn.de/5/viewentry/1878