
Bernd Steinmann schrieb am Samstag 6. Oktober 2007 zum Thema Meinungen:
"Die kritische Sicht auf das generelle Lohnniveau geht Hand in Hand mit der Forderung nach Einführung von Mindestlöhnen. Nur jeder achte Bundesbürger (12 Prozent) lehnt Mindestlöhne grundsätzlich ab. Drei von zehn (27 Prozent) plädieren für Mindestlöhne in bestimmten Branchen, sechs von zehn (59 Prozent) sogar für ihre flächendeckende Einführung.
Die Unterstützung für einen flächendeckenden Mindestlohn fällt in den Reihen der Linkspartei vergleichsweise am größten aus (81 Prozent), überwiegt aber ebenso bei den Anhängern von SPD (65 Prozent) und Grünen (65 Prozent). In den Reihen der Union lehnt nur jeder Achte (12 Prozent) Mindestlöhne prinzipiell ab, 38 Prozent unterstützen eine branchenbegrenzte, 47 Prozent eine generelle Einführung. Noch am größten fällt die generelle Kritik an Mindestlöhnen bei den FDP-Anhängern aus (40 Prozent), jedoch überwiegt auch hier die Unterstützung für ihre Einführung, sei es für einzelne Branchen oder auch darüber hinaus."
Das ist doch was. Darauf müssen wir jetzt weiter aufbauen.
Und das ZDF-Politbarometer meldet:
"Wege zu mehr Gerechtigkeit
Längere Zahlung ALG I 85 %
Mindestlohn 71 %
Höhere Hartz IV-Sätze 48 %
Vermögenssteuer 43 %"
URL des Textes: http://blog.mindestlohn.de/5/viewentry/1881
Kommentare
Rüdiger Raywood am 7. Oktober 2007
Ich als Wachmann bzw.Sicherheitsmitarbeiter muß z.Z.mit 6.34€ als Grundlohn pro Stunde auskommen,denn ich habe keinen anspruch auf Nachtarbeit oder Wochenendarbeit(SON.)um dadurch mein Einkommen zu bestreiten.Das heist ich bin immer auf die Dienstplanung meines Eisatzleiters angewiesen.Bisher hat es auch gut geklappt,nur wenn es mal keine Nachtschichten giebt oder der Vorgesetzte anweisung erhält uns Mindestlohn befürworter nur tagsüber einzusetzen hab ich massiv Lohneinbusse.Bei einem Mindestlohn weiß ich aber und auch jeder mit Kindern ,man muß mich angemessen Bezahlen.Sprich ich darf nicht noch zum Amt gehen müssen und die Allgemeinheit bzw.die Arge belasten(Materiel u.Bürokratisch)den das ist Wirtschaftlich nicht vertretbar will die Regierung zukünftig weniger Schulden machen.Außerdem ist ein Mindestlohn jetzt dringender denn je angesichts der Teuerrung bei Lebensmitteln.Insovern ist es zu begrüßen wenn endlich der Mindestlohn käme auch in unserer Brange (Wach u. Sicherheitsdienste).Übrigens der Verband der Bewachungsunternehmen ist sogar für einen Mindestlohn von 8:00€/Stunde als Grundgehalt,denn das hält SCHWARZE SCHARFE fern und wirkt Mitarbeiter motivierend.So steht es für jeden einzusehn in der SICHERHEITSNADEL auf www.verdi.de .Und wenn der Verband schon einen Mindestlohn beführwortet sollten sich Herr Povalla und CO daran orientieren.
Ich bin selbstverstänlich auch für einen Generellen Mindestlohn und kämpfe seit Jan.2006 aktiv dafür,wetere Mitstreiter würde ich sehr begrüßen(Ver.Di)
Fred am 8. Oktober 2007
Mit diesem Einkommen sind Sie ein Sicherheitsrisiko.
In der Berliner S-Bahn habe ich einmal folgendes erlebt.
Jugendliche zerkratzten dort die Fensterscheiben.
Eine Dame ging zu einem mitfahrenden Wachmann und forderte diesen auf, den Jugendlichen das Scheibenzerkratzen zu untersagen.
Der Wachmann antwortete, das er bloss ca. 5,00/h verdiene. Würde er das Scheibenzerkratzen untersagen, unterziehe er sich einem Verletzungsrisiko. Für die daraus entstehende Praxisgebühr für ärtzliche Behandlung von 10 € müsse er ca. 3 Stunden arbeiten. Bei der Krankschreibung entstünden ihn weitere Einkommensverluste.
Sprachs und stieg an der nächsten Station aus.
Fred am 8. Oktober 2007
Mit diesem Einkommen sind Sie ein Sicherheitsrisiko.
In der Berliner S-Bahn habe ich einmal folgendes erlebt.
Jugendliche zerkratzten dort die Fensterscheiben.
Eine Dame ging zu einem mitfahrenden Wachmann und forderte diesen auf, den Jugendlichen das Scheibenzerkratzen zu untersagen.
Der Wachmann antwortete, das er bloss ca. 5,00/h verdiene. Würde er das Scheibenzerkratzen untersagen, unterziehe er sich einem Verletzungsrisiko. Für die daraus entstehende Praxisgebühr für ärtzliche Behandlung von 10 € müsse er ca. 3 Stunden arbeiten. Bei der Krankschreibung entstünden ihn weitere Einkommensverluste.
Sprachs und stieg an der nächsten Station aus.