Beim arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft arbeitet Holger Schäfer. Er gab der TAZ ein Interview zum Thema Mindestlohn. Er sagt: „Die meisten Geringverdiner sind nicht arm. Überhaupt nur 16 Prozent der Niedriglöhner fallen unter die Armutsgrenze. Die meisten haben einen Partner mit höherem Einkommen.“
Auf die weitere Frage: „Frauen dürfen also ausgebeutet werden, wenn der Ehemann gut verdient?“
Antwortet Schäfer: „Es ist keine Ausbeutung, wenn man weniger als den Mindestlohn erhält. Die Arbeitskosten müssen sich danach richten, was die Beschäftigten an Wert produzieren.“
Da darf man schon fragen: „Wie hoch ist denn der produzierte Wert eines Volkswirtes am IW?“
Diese Arroganz ist unglaublich!
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