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blog.mindestlohn.de

Bernd Steinmann schrieb am Donnerstag 12. Februar 2009 zum Thema Gegner:

Hundt fordert Stopp für die Mindestlohngesetze


Hermann schickt uns diese Meldung:

"Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat den Bundesrat im Handelsblatt öffentlich dazu aufgefordert, sich gegen die Mindestlohngesetze der Großen Koalition zu stellen. Die Länderkammer befasst sich am 13. Februar abschließend mit den vom Bundestag mit großer Mehrheit beschlossenen Gesetzen zur Einführung neuer Branchenmindestlöhne über das Entsendegesetz. Dies betrifft das Wach- und Sicherheitsgewerbe, die Entsorgungswirtschaft und die Pflegebranche.

Dieter Hundt lehnt ebenso eine Mindestlohn für Leiharbeit ab und will den 700.000 Betroffenen damit weiter das Geld aus der Tasche ziehen. Der Arbeitgeberchef setzt jetzt voll auf den neuen Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der für sein neues Amt 'hervorragend geeignet' sei. Schließlich hat sich Guttenberg in der Vergangenheit als vehementer Gegner des Mindestlohns präsentiert."

URL des Textes: http://blog.mindestlohn.de/8/viewentry/2628


Kommentare

Frank Helmert am 19. Juli 2009

Das ist ja wohl die Höhe des Eisberg´s, wie man so schön sagt. Da kann man ja froh sein, daß der nicht Arbeitnehmerpräsident ist, denn da hätte er auf jeden Fall 700.000 Feinde und mehr.
Wenn man könnte, so würde ich gerne mit diesem Mann ein paar Worte wechseln über Arbeit und ein Mindestgeld für die monatliche Belastung, die dem kleinen Mann von Monat zu Monat bleibt. Ich denke, und das ist bestimmt nicht allein meine Meinung, das so einer nicht weiß, was Geld verdienen ist, weil solche bekommen jeden Monat ihr Geld, ob sie gearbeitet haben oder nicht, das fällt da oben doch sowieso keinen auf.
Ich selber bin leider auch wieder ein Zeitarbeiter geworden, aber nicht weil ich es wollte, nein weil ich auch aus der Wirtschaftskrise hinein geraten bin, wegen Kürzungen und Kurzarbeit in Deutschland.
Nun war´s das erstmal dazu, aber wie gesagt: Ein ganz große Umverschämtheit die sich der Arbeitgeberpräsident da von sich lässt.


Stephanie am 16. September 2009

Herr Hundt untergräbt selber die Existenz der kleineren Firmen, die vernünftig zahlen.
Der Lohndamping hat auch viele kleineren Firmen die Existenz gekostet, weil sie mit den Preisabschlägen und Preiskämpfen nicht mehr ihre Mitarbeiter bezahlen können.
Weitere werden folgen. Es bleiben nur noch die Rücksichtslosen Sklaventreiber die ihre Dienste auch auf unterem Preisniwaeu anbieten können.


Stephanie am 16. September 2009

Irgendwie Paßt der Name diesmal zum Menschen.
Ohne die Tiere beleidigen zu wollen.


Ute Riemann am 21. September 2009

Wieso sollte sich ein Arbeitgeberpräsident anders zum Mindestlohn äussern als von ihm erwartet wird. Im Grunde wurden den Arbeitgebern allein mit dem 400 € Gesetz schon ein Riesentor geöffnet und siehe da- es klappt wunderbar. Kaum noch Kosten und 3 Arbeitnehmer sind doch flexibler als eine Person.Wird einer krank, sind noch 2 da die dafür mitarbeiten können. Und wenn die Medien die Statistik veröffendlichen, wir haben wieder weniger Arbeitssuchende, da frage ich mich doch.. Wieso stöhnt da der Arbeitgeberpräsident eigentlich? die Zeitungen sind voll mit 400 € Stellen. Wieviele Steuern gehen uns denn da durch die Lappen, Herr Arbeitgeberpräsident ?