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<title type="text/html" mode="escaped">Mindestlohn-Weblog</title>
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<info type="text/html" mode="escaped">Der Blog mit Meinungen, Diskussionen, Berichte, News zum Thema gesetzlicher Mindestlohn für Deutschland

Stichwörter: Mindestlohn, gesetzlicher Mindestlohn, Hungerlohn, Armutslohn, Kombilohn, Initiative Mindestlohn, Arrbeitslosigkeit, Wirtschaft, Politik</info>
<updated>2012-01-23T16:07:25+01:00</updated>
<modified>2012-01-23T16:07:25+01:00</modified>




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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Da kommt er angebrummt</title>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Container geht wieder auf die Reise</title>
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&lt;p&gt;Allerdings in einer anderen Mission. &lt;/p&gt;

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&lt;p&gt;Willy, unser Truckfahrer, hat heute den Container am Westhafen abgeholt. Jetzt geht es ab in Halle zum Sandstrahlen, dann wird lackiert und dann wird er beklebt. &lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;width:400px&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;script type=&quot;text/javascript&quot; src=&quot;http://www.movingimage24.com/videojs_134828?width=400&amp;amp;height=260&amp;amp;player=1&amp;amp;scwm=2&amp;amp;adbtn=1&amp;amp;adbtn1=1&amp;amp;adbtn5=1&amp;amp;adbtn6=1&amp;amp;chapter=1&amp;amp;cbarPlayPauseFlag=1&amp;amp;cbarTrackFlag=1&amp;amp;cbarTimeTotalFlag=1&amp;amp;cbarTimeDurationFlag=1&amp;amp;cbarvolumeBarFlag=1&amp;amp;cbarFullScreenFlag=1&amp;amp;bg=454343&amp;amp;fg=ffffff&amp;amp;ctcb1=b1b0b0&amp;amp;ctcb2=42a62b&amp;amp;ctcb3=ffffff&amp;amp;ctcb4=484747&amp;amp;ctcb7=42a62b&amp;amp;ctab1=1c1b1b&amp;amp;ctab2=3e3d3d&amp;amp;ctab3=3e3d3d&amp;amp;wvm=2&amp;amp;start=0&amp;amp;volume=100&amp;amp;thumbasfs=0&amp;amp;loadtime=0&amp;amp;wmode=window&amp;amp;fupdate=1&amp;amp;cwm=0&amp;amp;ctp=0&amp;amp;qd=2&quot;&gt;&lt;/script&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Und dann ist er fertig: &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Tarifforderungscontainer-Truck. Nein, noch nicht. Denn beklebt wird er nur vorne und hinten. An die Seiten kommt eine Konstruktion,  mit der können wir wechselnde Flächen montieren. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Rahmen unserer Tarif- und Besoldungsrunde Bund/Kommunen haben wir den Mindestlohntruck
reaktiviert. Mit neuem Design und dem Claim „WIR SIND ES WERT!“ wollen wir auf unsere Forderung
aufmerksam machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 9. Februar 2012 werden wir den Truck mit unserer Forderung von Berlin aus auf die Reise
durch Deutschland schicken. Anfahren wollen wir die VKA-Spitzenvertreter, um ihnen unsere Tarifforderung
zu überreichen und zu erläutern.&lt;/p&gt;

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<updated>2012-01-23T16:02:44+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Initiative für gesetzlichen Mindestlohn eingereicht Schutz und Würde für alle Arbeitnehmenden</title>
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&lt;p&gt;Die Unia meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Die Unia hat heute zusammen mit den anderen SGB-Gewerkschaften die Volksinitiative 
&#039;&lt;a href=&quot;http://www.unia.ch/Mindestlohn-4000.4560.0.html?&amp;amp;L=10&quot;&gt;Für den Schutz fairer Löhne&lt;/a&gt;&#039; eingereicht. Die Initiative, welche einen gesetzlichen Mindestlohn 
von 4000 Franken fordert, löste während der Unterschriftensammelung in der breiten Bevölkerung 
ein ausserdordentlich positives Echo aus. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Gewerkschaften des SGB haben heute bei der Bundeskanzlei in Bern mehr als 111’000 
Unterschriften für die Initiative &#039;Für den Schutz fairer Löhne&#039; eingereicht. &#039;Hunderte von Unia-Aktivisten 
und Aktivistinnen haben im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte dieser Unterschriften gesammelt. 
Das ist eine grosse Leistung im Kampf um anständige Löhne&#039;, erklärte Unia-Geschäftsleitungsmitglied 
Vania Alleva anlässlich der Einreichung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts des fast durchwegs positiven Echos, welches die Unterschriftensammlung auf der Strasse 
ausgelöst hat, zeigte sich Alleva im Hinblick auf die in etwa drei Jahren anstehende Volksabstimmung 
optimistisch: &#039;Die Leute haben genug davon, dass sich die Abzocker Millionensaläre und Phantasie-Boni 
leisten, während hunderttausende von Arbeitnehmenden kaum genug verdienen um zu überleben.&#039;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tatsächlich verdienen in der Schweiz 400’000 Arbeitnehmende weniger als 4000 Franken für einen 
Vollzeitjob – zu wenig, um sich und der Familie ein Leben in Würde sichern zu können. Davon arbeiten 
50&#039;000 alleine im Verkauf und etwa noch einmal so viel in der Industrie. Zwei Drittel von ihnen sind Frauen. 
Zum Teil sind auch Löhne von 3000 Franken und weniger Realität, so etwa in Boutiquen, Schuhläden, 
Kiosken, Tankstellenshops oder auch in der Verpackungsindustrie oder in der Tessiner Uhrenindustrie. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Mindestlohninitiative setzt dieser Ungerechtigkeit ein Ende. Sie stärkt einerseits das bestehende 
System der Gesamtarbeitsverträge mit allgemeinverbindlichen Mindestlöhnen. Und mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 4000 Franken im Monat (bei 42 Wochenarbeitsstunden) schliesst sie die Lücke dort, 
wo sich die Arbeitgeber weigern, einen GAV abzuschliessen, so z.B. im Verkauf oder bei den Gärtnerei
betrieben. &#039;Arbeit muss sich lohnen und jede Arbeit verdient einen gerechten Lohn&#039;, erklärte Alleva, und weiter: &#039;Die Initiative schützt die Arbeitnehmenden vor Lohndumping, sorgt für eine gerechtere Verteilung der Löhne und sichert die Würde aller Arbeitnehmenden.&#039;&quot;&lt;/p&gt;

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<updated>2012-01-23T11:56:19+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">LAG Berlin-Brandenburg bestätigt erneut die Tarifunfähigkeit der CGZP</title>
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&lt;p&gt;ver.di meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Berlin-Brandenburg zur Tarifunfähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen (CGZP) auch für die Vergangenheit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#039;Nunmehr ist definitiv entschieden, dass die CGZP auch in der Vergangenheit keine wirksamen Tarifverträge abgeschlossen hat&#039;, betonte Dina Bösch, zuständiges ver.di-Bundesvorstandsmitglied. &#039;Diese Tarifverträge stehen der Geltendmachung von Ansprüchen auf Equal Pay nun nicht mehr entgegen&#039;, so Bösch. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das LAG Berlin-Brandenburg stellte im Nachgang zur Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 14.12.2010 fest, dass die CGZP auch am 29.11.2004, 19.06.2006 und 9.07.2008 nicht tariffähig war und bestätigte damit die Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin vom 30.05.2011.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwar sei schon mit der Entscheidung des BAG vom 14. Dezember 2010 zur Tarifunfähigkeit der CGZP klar gewesen, dass die CGZP auch zu keinem Zeitpunkt davor tariffähig war. Dies habe man unschwer aus der Entscheidungsbegründung des BAG ersehen können, sagte Dina Bösch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#039;Es bleibt zu hoffen, dass die Verleiher nun endlich aufhören mit dem skandalösen Versuch, sich für die Vergangenheit auf Vertrauensschutz zu berufen&#039;, so die Gewerkschafterin, und weiter: &#039;Zugleich verweisen sie ihre ehemaligen Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer auf unklare Regelungen in ihren Arbeitsverträgen mit mehrfach Verweisungen auf komplizierteste Ausschlussfristen.&#039; Jemand, der so geschickt zu Lasten der Leiharbeitsbeschäftigten formulierte Verträge verhandle, benötige keinen &quot;Vertrauensschutz&quot; in die Rechtswirksamkeit seines Tuns. Schon einige Jahre vor der BAG Entscheidung vom Dezember 2012 sei die Tariffähigkeit der CGZP angezweifelt worden. Die Verleiher hätten sich dementsprechend frühzeitig auf die Folgen der Entscheidung vorbereiten können. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#039;Seriöse Unternehmen hätten das zumindest getan&#039;, hob Bösch hervor.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie begrüßte, dass die Rechtsbeschwerde gegen die Entscheidung nicht zugelassen worden sei. Zugleich forderte sie die Bundesregierung auf, dem Bemühen der Verleiher, sich mit dem Argument des Vertrauensschutzes ihren Zahlungsverpflichtungen zu entziehen, entgegen zu treten. &#039;Da wird die Insolvenz der Verleiher als Drohkulisse an die Wand gemalt - die Situation der betroffenen Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer wird dabei jedoch völlig ausgeblendet&#039;, betonte Bösch.&quot;&lt;/p&gt;

</content>

<updated>2012-01-17T11:04:02+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Ostsee-Zeitung zum  Mindestlohn: Gewerkschaften erhöhen Druck auf Unions-Länder</title>
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<content type='html'>
&lt;p&gt;Die Ostsee-Zeitung meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;(ots) - Rostock. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Franz-Josef Möllenberg hat die unionsgeführten Bundesländer aufgefordert, im Bundesrat für einen flächendeckenden Mindestlohn von &#039;8,50 Euro die Stunde mindestens&#039; zu stimmen. Ein entsprechender Vorschlag der Bundesländer Baden-Württemberg, Hamburg und Rheinland-Pfalz wird am Freitag in die Länderkammer eingebracht. Möllering sagte der &#039;Ostsee-Zeitung&#039;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#039;Jetzt kann die CDU zeigen, wie ernst sie es wirklich mit dem Mindestlohn meint. Auf ihrem Parteitag in Leipzig hat sie sich mit viel öffentlichem Tamtam für eine Lohnuntergrenze ausgesprochen. 
Das war nur eine politische Nebelkerze, ein Mindest-Placebo.&#039; Eine Zustimmung zur Bundesratsinitiative für einen Mindestlohn mit einer unabhängigen Kommission, &#039;Low-Pay-Commission&#039;, die über die Höhe des Mindestlohnes befinde, &quot;würde vieles gerade rücken&quot;, meinte der NGG-Chef. Er nannte den Vorschlag der drei Länder &#039;fair, ausgewogen und logisch&#039;. Die CDU hatte Mitte November auf dem Parteitag in Leipzig für die Einführung von allgemeinen verbindlichen Lohnuntergrenzen in jenen Bereichen gestimmt, in denen ein tarifvertraglich festgelegter Lohn nicht existiert.&quot;&lt;/p&gt;

</content>

<updated>2011-12-15T15:04:51+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">ver.di legt Grundpositionen für Mindestlohn im Einzelhandel fest</title>
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&lt;p&gt;ver.di: meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat ihre Grundpositionen für einen Mindestlohn im Einzelhandel beschlossen. Die eigens dafür gebildete Tarifkommission trat am 25. November erstmals zusammen. Ziel ist die Vereinbarung eines Mindestlohn-Tarifvertrages zwischen ver.di und dem Handelsverband Deutschland (HDE), der die Mindestentgelte im Einzelhandel für alle Unternehmen der Branche verbindlich regelt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#039;Es ist beschämend, dass 12 Prozent der Beschäftigten im deutschen Einzelhandel für weniger als fünf Euro die Stunde  arbeiten müssen&#039;, sagte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel. Wer Tag für Tag hart arbeite, um sich und seine Familie zu ernähren, habe Respekt vor dieser Leistung verdient. Stattdessen seien immer mehr Beschäftigte gezwungen, ergänzend Hartz-IV-Leistungen in Anspruch zu nehmen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#039;Ein Mindestlohn-Tarifvertrag kann hier eine gute Basis für menschenwürdigere Arbeit in der Branche schaffen&#039;, betonte Nutzenberger.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hinzu komme, dass Unternehmen versuchten, sich durch Lohndumping Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Diesem Verdrängungswettbewerb auf Kosten der Beschäftigten müsse ein Riegel vorgeschoben werden. Gleichzeitig stabilisiere die Einführung eines Branchenmindestlohnes die Flächentarifverträge.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Detailforderungen werden nun in den regionalen Tarifkommissionen des Einzelhandels diskutiert, wobei die Mindestentgelthöhe an die regionalen Gegebenheiten angepasst werden soll. Nach Abschluss der Diskussionen werden die Verhandlungen mit dem Handelsverband aufgenommen, sofern die Arbeitgeber vorab sicherstellen, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Allgemeinverbindlichkeit erfüllt sind. Damit ein Mindestlohn-Tarifvertrag für alle Unternehmen der Branche allgemein verbindlich erklärt werden darf, müssen die tarifgebundenen Unternehmen mehr als 50 Prozent der unter den Tarifvertrag fallenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen.&quot;&lt;/p&gt;

</content>

<updated>2011-11-28T13:33:24+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Arbeitseinsatz für den Mindestlohn</title>
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&lt;p&gt;Nun sind alle zentralen Aktionsmittel für den Mindestlohn in der Behala am Berliner Westhafen eingelagert. Was da seit 2006 alles zusammen gekommen ist. Toll. Auch das Hungerlohnpartei-Blowup ist noch da. Die drei Container sind leer und warten nun auf eine neue Verwendung. &lt;/p&gt;

&lt;img src=&quot;http://blog.mindestlohn.de/alotta/user/blog.mindestlohn.de/img/000/004/4283.jpg&quot;  alt=&quot;Arbeitseinsatz für den Mindestlohn&quot;&gt;</content>

<updated>2011-11-11T09:22:49+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Eine schreiende Ungerechtigkeit</title>
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&lt;p&gt;Leserbrief von Rudolf Hochenauer.&lt;/p&gt;

&lt;img src=&quot;http://blog.mindestlohn.de/alotta/user/blog.mindestlohn.de/img/000/004/4282.jpg&quot;  alt=&quot;Eine schreiende Ungerechtigkeit&quot;&gt;</content>

<updated>2011-11-11T08:58:53+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">ver.di: Einführung eines allgemeinen Mindestlohns ist überfällig</title>
<id>http://blog.mindestlohn.de/7/viewentry/3175</id>
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&lt;p&gt;ver.di meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat erneut an die im Bundestag vertretenen Parteien appelliert, rasch einen allgemeinen Mindestlohn einzuführen. &#039;Der Mindestlohn ist überfällig, betonte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am 10. November 2011 in Berlin. &#039;Wir brauchen in der Bundesrepublik einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde&#039;, betonte Bsirske. 
Dies entspreche einerseits dem Durchschnitt der Mindestlöhne in unseren westeuropäischen Nachbarstaaten, andererseits werde damit lediglich ein Niveau von knapp über 40 Prozent des Durchschnittslohns in Deutschland erreicht. Derzeit erhielten in der Bundesrepublik rund sechs Millionen Menschen Löhne unter 8,50 Euro, 1,2 Millionen Beschäftigte bekämen sogar weniger als 5 Euro. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Entscheidend für den Erfolg eines allgemeinen Mindestlohns sei zudem, dass der Gesetzgeber diesen für alle Branchen bundesweit verpflichtend mache. &#039;Wer eine allgemeine Lohnuntergrenze nur für tariflose Bereiche vorsieht, grenzt die Beschäftigten aus, die schon jetzt weniger verdienen. Und er lädt Arbeitgeber, die den Mindestlohn boykottieren wollen, geradezu dazu ein, mit Scheingewerkschaften Gefälligkeitstarifverträge zu schließen, um den Mindestlohn zu untertunneln&#039;, warnte Bsirske. Nach der erstmaligen Festlegung eines gesetzlichen Mindestlohns solle eine paritätisch besetzte Kommission aus Arbeitgebern, Gewerkschaften und Wissenschaftlern jährlich über eine Anpassung der Lohnuntergrenze beraten und entsprechende Empfehlungen für den Gesetzgeber erarbeiten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die EU-Kommission hatte bei der Einführung eines Mindestlohns in Rumänien 2008 ausdrücklich die damals festgelegte Höhe kritisiert, weil die Regierung nicht das im Zuge des EU-Beitritts versprochene Niveau von 60 Prozent des Durchschnittslohns festgesetzt hatte, sondern lediglich 30 Prozent.&quot;&lt;/p&gt;

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<updated>2011-11-11T08:57:08+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Mindestlohn in der Abfallwirtschaft</title>
<id>http://blog.mindestlohn.de/7/viewentry/3172</id>
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&lt;p&gt;ver.di meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt, dass das Bundesarbeitsministerium nunmehr zum dritten Mal die Allgemeinverbindlichkeit des Mindestlohntarifvertrages für die Entsorgungsbranche verordnet hat. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit hat jeder Beschäftigte in Entsorgungsunternehmen ab dem 1. November Anspruch auf einen Stundenlohn von 8,33 Euro. Für rund 20.000 Beschäftigte der Branche bedeutet dieses zusätzlich zu der allgemeinverbindlichen Absicherung eine Lohnsteigerung. ver.di hatte bereits im Sommer gemeinsam mit den beiden Arbeitgeberverbänden VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) und BDE (Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft) einen Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit gestellt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser wurde jedoch vom FDP-geführten 
Wirtschaftsministerium zeitlich verzögert, so dass es in der Zeit von September bis Oktober zu einer mindestlohnfreien Zeit kam. Insbesondere Zeitarbeitsfirmen nutzten dieses, um ihren Beschäftigten wieder einen geringeren Stundenlohn zu zahlen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#039;Jeder fünfte Arbeitnehmer in der Entsorgungsbranche erhält durch die neue Verordnung mehr Geld, ob Straßenreiniger, Sortierkraft, oder Müllwerker, niemand muss zukünftig für einen niedrigeren Lohn arbeiten&#039;, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Mindestlohn habe bereits für eine gewisse Entzerrung des Wettbewerbes gesorgt und damit positive Signale gesetzt, die jedoch noch nicht ausreichend seien, so Ott weiter. ver.di setze sich beispielsweise dafür ein, dass durch die Vereinbarung eines weiteren Mindestlohnes für Fahrer in der Branche tarifgebundene Unternehmen bessere Chancen bei der Vergabe von Aufträgen erhalten.&quot;&lt;/p&gt;

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<updated>2011-11-01T09:30:23+01:00</updated>
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