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<title type="text/html" mode="escaped">Mindestlohn-Weblog</title>
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<info type="text/html" mode="escaped">Der Blog mit Meinungen, Diskussionen, Berichte, News zum Thema gesetzlicher Mindestlohn für Deutschland

Stichwörter: Mindestlohn, gesetzlicher Mindestlohn, Hungerlohn, Armutslohn, Kombilohn, Initiative Mindestlohn, Arrbeitslosigkeit, Wirtschaft, Politik</info>
<updated>2012-05-03T12:50:59+02:00</updated>
<modified>2012-05-03T12:50:59+02:00</modified>




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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Käßmann: Mindestlohn christlich</title>
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&lt;p&gt;PHOENIX, der Gemeinschaftskanal von ARD und ZDF, meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Bonn/Berlin, 3. Mai 2012 - Margot Käßmann hat sich in der PHOENIX-Sendung IM DIALOG (Ausstrahlung am Freitag, 4. Mai 2012, 24.00 Uhr) erneut für einen Mindestlohn ausgesprochen: &#039;Ein Lohn für einen Menschen, der heute in der Bundesrepublik Deutschland arbeitet, muss so aussehen, dass ein Arbeiter nicht auf Zusatzleistungen anderer Art angewiesen ist. Das ist keine parteipolitische Stellungnahme, sondern eine Stellungnahme aus christlicher Perspektive.&#039;&quot;&lt;/p&gt;

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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Mindestlohnbefürworter Klaus Barthel zum AfA-Bundesvorsitzenden gewählt</title>
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&lt;p&gt;Mit großer Mehrheit ist Klaus Barthel, MdB, am 21. April auf dem Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD zum Bundesvorsitzenden gewählt worden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir gratulieren. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Warum Klaus Barthel für den gesetzlichen Mindestlohn ist, das ist eindrücklich in dem VSA-Verlag erschienen Buch &quot;&lt;a href=&quot;https://www.initiative-mindestlohn.de/meldungen/dumpingloehne/buchtipp-leben-ohne-mindestlohn-arm-wegen-arbeit/&quot;&gt;Leben ohne Mindestlohn - Arm wegen Arbeit&lt;/a&gt;&quot; nachzulesen. Wir haben Klaus Barthel zwei Tage lang begleitet und aufgezeigt, wo und wann ein Abgeordneter Menschen trifft, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Es sind nicht wenige. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klaus Barthel folgt Otmar Schreiner, der aus seiner Überzeugung für den gesetzlichen Mindestlohn nie ein Geheimnis gemacht hat.&lt;/p&gt;

&lt;img src=&quot;http://blog.mindestlohn.de/alotta/user/blog.mindestlohn.de/img/000/004/4305.jpg&quot;  alt=&quot;Mindestlohnbefürworter Klaus Barthel zum AfA-Bundesvorsitzenden gewählt&quot;&gt;</content>

<updated>2012-04-26T11:07:53+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Möllenberg: „Soziale Verantwortung nicht durch Glücksspiel ersetzen“</title>
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&lt;p&gt;Die NGG bewertet den CDU-Vorschlag:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Unionsvorschlag zum Mindestlohn ist beliebig und unausgegoren&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die am 25. April veröffentlichten Ergebnisse der Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Fraktion zu einer &#039;allgemein verbindlichen Lohnuntergrenze&#039;hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), als unzureichend kritisiert und einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro gefordert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Viel Zeit sei seit dem CDU-Parteitag im November 2011 verloren, um den von Hungerlöhnen Betroffenen zu helfen. &#039;Nun kreißte der Berg und gebar eine Maus&#039;, so Möllenberg. Eine Kommission aus Arbeitgebern und Gewerkschaften solle nach Meinung der CDU/CSU die Höhe der Lohnuntergrenze aushandeln und auch entscheiden können, ob Löhne nach Branchen oder Regionen differenziert werden. Wenn sich die Kommission nicht einigen könne, solle das Los über einen Schlichter entscheiden. Möllenberg: &#039;Mehr Beliebigkeit geht nicht. Allgemein und verbindlich sieht anders aus. Die Politik, vor allem Arbeitsministerin von der Leyen, duckt sich weg. Arbeitgeber, die sich ihrer sozialen Verantwortung verweigern, Tarifverträge abzuschließen, könnten sich hinter einer machtlosen Kommission verstecken. Im besten Fall wird der Flickenteppich der Mindestlöhne nur noch größer. Hungerlöhnen und tariflosen Zuständen wird so nicht beizukommen sein.&#039;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach wie vor gebe es nur eine Alternative – einfach und unbürokratisch: &#039;Einen flächendeckenden Mindestlohn von zunächst 8,50 Euro als untere Grenze für alle Branchen und für alle Beschäftigten. Keine Ausnahmen, keine neue Flickschusterei. Ohne einen gesetzlichen Mindestlohn finden die Arbeitgeber immer wieder neue Schlupflöcher wie die Flut von Werkverträgen zeigt, die den Mindestlohn in der Leiharbeit aushebeln. Wir werden die Union daran messen, ob sie sich klar und deutlich zum gesetzlichen Mindestlohn bekennt. Für Los-Spielereien ist das Thema angesichts von knapp acht Millionen Beschäftigten, die unter der Niedriglohnschwelle arbeiten, und 1,4 Millionen, die ihre Löhne auf Kosten der Steuerzahler aufstocken müssen, viel zu ernst. Der heute vorgelegte Vorschlag ist unausgegoren und entbehrt nicht des Anscheins von Wahlkampftaktik. Soziale Verantwortung darf nicht durch Glücksspiel ersetzt werden.&#039;&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;erlin - 25. April 2012&lt;/p&gt;

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<updated>2012-04-26T10:42:48+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Mindestlohn: CDU-Vorschlag wird das Problem der deutschen Armutslöhne nicht lösen</title>
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&lt;p&gt;ver.di nimmt Stellung zum MiLo-Vorschlag der CDU:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält den von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gemachten Vorschlag für eine allgemeine Lohnuntergrenze für völlig unzureichend. Die CDU will eine allgemeine Lohnuntergrenze ausschließlich in Bereichen, in denen keine Tarifverträge existieren. &#039;Diese Regelung bietet für viele Unternehmen einen Anreiz, sich Pseudo-Gewerkschaften als Partner für Hungerlohn-Tarifverträge zu suchen oder selbst solche zu gründen&#039;, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am 25. April 2012 in Berlin. Für diese Bereiche gelte dann keine Lohnuntergrenze. &#039;Solche Entwicklungen kennen wir aus der Leiharbeit oder bei Briefzustellern. Der CDU-Vorschlag verhindert deshalb nicht, dass weiterhin Millionen von Menschen für Hungerlöhne arbeiten müssen.&#039;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aktuell arbeiteten rund acht Millionen Menschen zu Niedriglöhnen. &#039;Das ist ein nicht hinnehmbarer Skandal. Die Politik muss endlich aus den Fehlern der Vergangenheit lernen&#039;, betonte Bsirske.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die von der CDU vorgesehene Kommissionslösung will die letztendliche Entscheidung über die Lohnhöhe einem Schlichter übertragen. &#039;Die Politik darf sich nicht vor ihrer Verantwortung drücken und sollte endlich einen Mindestlohn von wenigstens 8,50 Euro politisch festlegen&#039;, forderte Bsirske. &#039;Es geht um die Würde der Menschen und den Preis der menschlichen Arbeit.&#039; Nach der politischen Festlegung eines ersten allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns könne dann eine Kommission über weitere Anhebungen entscheiden. &#039;Andere Länder haben mit dieser Lösung gute Erfahrungen gemacht; Hungerlöhne werden dann Geschichte sein&#039;, erläuterte der ver.di-Vorsitzende.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Völlig systemfremd ist aus ver.di-Sicht der Vorschlag, den Deutschen Beamtenbund in die Kommission berufen zu wollen. &#039;Es ist glücklicherweise nicht damit zu rechnen, dass die Beamtinnen und Beamten künftig in den Hungerlohnsektor abrutschen. Insofern gibt es keinen Grund, dass Verbände, die in der Praxis nicht für die betroffenen Branchen zuständig sind, über die Ausgestaltung des dort notwendigen allgemeinen Mindestlohns mitentscheiden&#039;, sagte Bsirske.&quot;&lt;/p&gt;

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<updated>2012-04-26T09:43:05+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Aktionsrückblick</title>
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&lt;p&gt;Ist zwar schon ein paar Tage vorbei. Aber immer noch schön. Ein &lt;a href=&quot;http://www.veengle.com/s/Mindestlohn-Tour.html&quot;&gt;Aktionsrückblick&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

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<updated>2012-04-17T10:55:06+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Dumpinglohnmelder</title>
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&lt;p&gt;Eine kleine Erinnerung an den Dumpinglohnmelder- schon mehr als 1700 Meldungen eingegangen: &lt;a href=&quot;https://www.initiative-mindestlohn.de/service/dumpinglohn_melden/&quot;&gt;https://www.initiative-mindestlohn.de/service/dumpinglohn_melden/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

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<updated>2012-04-16T16:00:36+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Da stehen sie: Die Drei</title>
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&lt;p&gt;Unsere drei Container. &lt;/p&gt;

&lt;img src=&quot;http://blog.mindestlohn.de/alotta/user/blog.mindestlohn.de/img/000/004/4302.jpg&quot;  alt=&quot;Da stehen sie: Die Drei&quot;&gt;</content>

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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">2011 waren beim Bund 1.089 Beschäftigte mit Leiharbeitsverhältnis</title>
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&lt;p&gt;Heute im Bundestag berichtet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Bei den Bundesministerien sowie Bundesämtern beziehungsweise -behörden sind im vergangenen Jahr insgesamt 1.089 Beschäftigte mit einem Leiharbeitsverhältnis eingesetzt worden. Davon wurden 29 oder knapp drei Prozent in ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis zum Bund übernommen, wie aus der Antwort der Bundesregierung (&lt;a href=&quot;http://dip.bundestag.de/btd/17/086/1708664.pdf&quot;&gt;17/8664&lt;/a&gt;) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (&lt;a href=&quot;http://dip.bundestag.de/btd/17/084/1708420.pdf&quot;&gt;17/8420&lt;/a&gt;) hervorgeht. Danach wurde der Großteil der Leiharbeitnehmer (812 Personen) in den Wehrbereichsverwaltungen West, Süd und Nord beschäftigt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In 835 Fällen wurden die beschäftigten Leiharbeitnehmer laut Regierung als Küchenfach- und Küchenhilfskräfte oder Kantinenkräfte eingesetzt. Die Beschäftigungsdauer der beim Bund eingesetzten Leiharbeitnehmer betrug den Angaben zufolge 2011 durchschnittlich knapp zwei Monate. Dies zugrundegelegt, lag ihr Anteil zu den Bundesbeschäftigten laut Vorlage im vergangenen Jahr durchschnittlich unter 0,1 Prozent.&quot; &lt;/p&gt;

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<updated>2012-02-27T12:54:29+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Über 3.000 Arbeitgeber mit CGZP-Tarifverträgen werden überprüft</title>
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&lt;p&gt;Heute im Bundestag berichtet: „613 Arbeitgeber hat die Deutsche Rentenversicherung von Juli 2011 bis Mitte Januar 2012 infolge eines Urteils des Bundesarbeitsgerichts zur Tariffähigkeit der „Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen“ (CGZP) abschließend überprüft. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (&lt;a href=&quot;http://dip.bundestag.de/btd/17/085/1708549.pdf&quot;&gt;17/8549&lt;/a&gt;) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (&lt;a href=&quot;http://dip.bundestag.de/btd/17/084/1708401.pdf&quot;&gt;17/8401&lt;/a&gt;) hervor. Im Dezember 2010 hatte das Bundessozialgericht die Tariffähigkeit der CGZP verneint und damit die von ihr geschlossenen Tarifverträge für nichtig erklärt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Zeitarbeitsbranche, da auf sie Nachforderungen von Sozialbeiträgen in Millionenhöhe zukommen können beziehungsweise schon zugekommen sind. Die von den Grünen genannte Summe von zwei bis drei Milliarden Euro bezweifelt die Bundesregierung allerdings in ihrer Antwort. Bis Dezember beliefen sich die Nachforderungen auf 14,4 Millionen Euro, schreibt sie. Weiter heißt es, dass sich die Zahl der betroffenen Arbeitgeber auf 3.100 belaufe, bei denen in der Mehrzahl bereits mit Betriebsprüfungen begonnen wurde. In 361 von den bisher 613 abschließend geprüften Fällen seien Beitragsbescheide erlassen worden. Grund dafür, dass in den übrigen 252 Fällen keine Beitragsforderungen erhoben wurden, sei zum einen gewesen, dass die Betriebe keine CGZP-Tarife angewandt hätten oder dass Leiharbeiter höher als im CGZP-Tarif bezahlt wurden. In weiteren Fällen existierte keine Arbeitnehmerüberlassung, führt die Regierung aus.“&lt;/p&gt;

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<updated>2012-02-23T12:28:40+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Da kommt er angebrummt</title>
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