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Freitag 18. September 2009

Ein Professor: Hohes Grundeinkommen verringert den Anreiz zu arbeiten

In einem Artikel für Spiegel Online schreibt Thomas Straubhaar ist Professor für Volkswirtschaft an der Universität Hamburg und Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI):

„Hohes Grundeinkommen und hohe Steuersätze verringern den Anreiz zu arbeiten.“

Klar, dass sieht man jeden Tag vor dem Kaffee Einstein in Berlin. Da sitzen schon ganz früh Leute, die keinen Anreiz mehr zum Arbeiten haben.

Der Professor schreibt weiter: „Niedriges Grundeinkommen und niedrige Steuersätze verstärken den Anreiz zu arbeiten.“

Genau, darum haben Niedriglöhner auch mehrere Jobs.

 

Autor: Bernd Steinmann · Rubrik: Meinungen
 

Kommentare

 
Riemann, Ute · Sonntag 20. September 2009 · 13:33
Dem muß ich voll und ganz zustimmen.Ich kenne viele die genauso denken und eigentlich mitunter auch noch Recht haben. für den Hungerlohn arbeitet man sich krank und ob man noch seine *Rente* noch erlebt ist fraglich.Warum gehe ich eigentlich noch arbeiten? Ob ich den Mindestsatz der Rente,die bei meinem Lohn eh nicht reicht, bekomme, oder eh von Hartz 4 später leben muß, was spielt das noch für eine Rolle? Hat vielleicht einen Vorteil- ich lebe länger,weil ich mich nicht kaputt malocht habe.Nur keine Krankenkasse freut sich darüber.Und so entstehen wieder weitere Erhöhungen.
 
Brigitte Jäger · Samstag 26. September 2009 · 00:19
Ich finde auch , daß das zu hohe Grundeinkommen unserer Politiker diese nicht dazu animiert etwas zu arbeiten , wenigstens soviel, das für das Einkommen auch ein Gegenwert zu sehen ist.
 
Reinhold Nawratil, M.d. Kreistagsfraktion Segeberg · Donnerstag 8. Oktober 2009 · 13:21
Ich weiß nicht, wo der gelehrte Kollege mal wieder seine Ergebnisse her hat. Es gibt genau so viele Untersuchungen, nur auf dem medizinischen Sektor, die belegen, daß Menschen, die vom Arbeitsprozeß ausgeschlossen werden, daran zu grunde gehen, u.a. Mobbing-Opfer-Untersuchung.
Tatsache ist, daß die Entgelte für Arbeitsleistungen weit unter das Existenzniveau gesunken sind. Wer meint, er könnte Handwerkerleistungen für einen Stundenlohn unter € 10,-- einkaufen, ist auf dem Irrweg. Jeder der einen solchen Vertrag erzwingt, gehört hinter Gitter. Real betrachtet der Mitarbeiter kostet 10,-- € plus Sozialabgaben 5,-- € plus gesetzliche Versicherung des Arbeitgebers für den Mitarbeiter 5,-- € plus Rücklage für Ausfälle. Wer rechnen kann, wird auf € 25,-- kommen. Die Stundenleistung eines Handwerkes liegt heute zwischen 25,-- und 35,-- EURO plus Steuer plus Fahrkosten plus Materialfür den Endverbraucher.
Der Stundenentgelt bei Grundeinkommen liegt brutto bei 12,50 EURO oder netto bei EURO 7,50. Denn auch ein Grundeinkommensempfänger muß Leistungen für die Krankenkasse und die Rentenversicherung entrichten.
 

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Kommentare
Kommentar zu:
Vom Lohn leben
Carmen
19. Mai 15:41

Mindestlohn hin oder her solang wie in China Leute für unter einem Dollar arbeiten wird sich hier niweiter...

Simon
26. April 08:48

Muss ich dem guten Herr Möllenberg absolut zustimmen. Was bringt es Arbeit zu haben, wenn man davon weiter...

Gerhard Stöcker
31. März 05:30

Ich sehe das auch so. Wer Geld verdient, kann auch Geld ausgeben, was ganz wichtig ist für unsere Koweiter...

Gerhard Stöcker
31. März 05:14

Liebe Leser und Leserinnen, seit langem hören wir die Diskusion über Mindestlöhne. Ich bin zwar aweiter...

Kommentar zu:
Vom Lohn leben
Sina K.
18. März 22:28

Wir waren traurig darüber, dass nun auch der Postmindestlohn weg ist :-(weiter...

Michael
25. Februar 20:54

Alle die Politiker in Deutschland werden möchten, sollten 2 Jahre von Hartz IV leben. Dafür müsste eweiter...

Michaela Weimar
10. Februar 19:01

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ingo
06. Februar 02:21

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Andre günther
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war geil in berlin bin der fahrer des ersten Lkw Schöne grüße Habt ihr noch ein vid?weiter...